Då räknas du som fattigpensionär i Sverige

🚨 Ab welcher Rente gilt man in Deutschland als arm?

Immer mehr Rentner in Deutschland geraten an die Armutsgrenze – ab wann gilt man als armutsgefährdet?

Steigende Lebensmittelpreise, hohe Energiekosten und eine anhaltend hohe Inflation haben in den vergangenen Jahren viele Menschen in Deutschland finanziell unter Druck gesetzt. Besonders betroffen sind jedoch zahlreiche Rentnerinnen und Rentner, deren Einkommen kaum noch ausreicht, um die laufenden Lebenshaltungskosten zu decken.

Nach aktuellen Schätzungen gelten mehrere Millionen ältere Menschen in Deutschland als armutsgefährdet oder leben bereits in Altersarmut. Besonders betroffen sind Rentner mit einer sehr niedrigen gesetzlichen Rente, die zusätzlich auf Grundsicherung im Alter oder Wohngeld angewiesen sind.

Laut der in der Europäischen Union verwendeten Definition gilt eine Person als armutsgefährdet, wenn ihr verfügbares Einkommen weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens (Median) beträgt. Für Deutschland liegt diese Grenze – je nach Berechnung und Haushaltsgröße – derzeit bei rund 1.400 bis 1.500 Euro netto pro Monat für eine alleinstehende Person.

Wer dauerhaft unter diesem Betrag lebt, gehört statistisch zur Gruppe der armutsgefährdeten Menschen. Viele Rentner verfügen ausschließlich über die gesetzliche Altersrente und haben weder eine betriebliche Altersvorsorge noch private Ersparnisse. Dadurch bleibt nach Abzug von Miete, Nebenkosten, Versicherungen und Medikamenten oft kaum Geld für den Alltag übrig.

Immer mehr Senioren leben mit finanziellen Sorgen

Experten weisen darauf hin, dass nicht nur Rentner mit Grundsicherung betroffen sind. Auch viele Menschen mit einer kleinen gesetzlichen Rente liegen nur knapp über der Armutsgrenze. Bereits unerwartete Ausgaben – etwa für Zahnersatz, eine neue Brille oder notwendige Reparaturen – können das Haushaltsbudget erheblich belasten.

Zwar werden Renten regelmäßig angepasst, doch steigende Wohnkosten, höhere Lebensmittelpreise und wachsende Ausgaben für Gesundheit und Pflege führen dazu, dass viele Senioren trotz Rentenerhöhungen finanziell kaum entlastet werden. Für zahlreiche ältere Menschen bedeutet das, jeden Euro sorgfältig umzudrehen und auf vieles verzichten zu müssen, um den Alltag bewältigen zu können.

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