Frau stirbt bei Horror-Unfall

Die vierspurige Straße gleicht einem Trümmerfeld! Traurige Bilanz des Horror-Unfalls auf der B41: Eine Tote, sechs zum Teil Schwerverletzte, darunter ein Kind. Es ist der dritte Frontal-Crash innerhalb von nur einer Woche auf der Unglücks-Bundesstraße.

Mittwoch, kurz vor 18 Uhr. Eine 20-Jährige war mit ihrem Mercedes auf der B41 in Richtung Idar-Oberstein unterwegs. In einer Rechtskurve verlor sie laut Polizei die Kontrolle über den Wagen und geriet auf die Gegenfahrbahn.

Dort krachte sie frontal in den Skoda einer 63-Jährigen. Der Fahrer des fast voll besetzten BMW dahinter konnte nicht mehr bremsen und fuhr in die Autos.

Gutachter soll Ursache ermitteln
Die 63-Jährige wurde durch den Horror-Crash so schwer verletzt, dass sie noch an der Unfallstelle starb. Neben ihr im Skoda saß ein Kind, das per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden musste.

Die vier Insassen im BMW wurden nur leicht verletzt. Sanitäter brachten sie in die Klinik. Die 20-Jährige erlitt schwere, aber nicht lebensgefährliche Verletzungen. Weil der Unfall so heftig war, hat die Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach ein Gutachten in Auftrag gegeben.

Dritter Unfall in einer Woche
Unerklärlich: Es ist bereits der dritte Frontal-Crash auf der B41 innerhalb von nur einer Woche. Am Donnerstag, 6. August, fuhr bei Bad Sobernheim ein 68-Jähriger mit seinem Toyota in den VW-Kombi einer Frau (46).

Beide kamen schwer verletzt in Krankenhäuser. Nur einen Tag später krachte es auf Höhe Simmertal. Dieses Mal kam ein Seat-Fahrer (25) von der Straße ab, sein Wagen bohrte sich in den Mazda eines entgegenkommenden 69-Jährigen.

Auch diese beiden Männer mussten in Krankenhäuser. In allen drei Fällen ist die genaue Unfallursache noch nicht ermittelt. Die genannten Orte liegen nur rund 15 Kilometer auseinander. Die Bundesstraße war jeweils für mehrere Stunden gesperrt.

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