🚴 Kurioser Polizeieinsatz: Fahrradfahrer mit Benzinmotor auf Landstraße gestoppt
Ein ungewöhnlicher Verkehrsteilnehmer hat die Polizei auf einer Landstraße bei Warendorf beschäftigt. Den Beamten fiel ein Fahrradfahrer auf, der mit rund 40 km/h unterwegs war – und das, ohne auch nur einmal in die Pedale zu treten.
Bei der Kontrolle entdeckten die Polizisten den Grund für das hohe Tempo: Das Fahrrad war mit einem Verbrennungsmotor ausgestattet, der über eine Kette das Hinterrad antrieb. Zusätzlich war auf dem Oberrohr ein Benzintank montiert, der den Motor mit Kraftstoff versorgte.
Die ungewöhnliche Konstruktion machte aus dem Fahrrad praktisch ein motorisiertes Fahrzeug. Nun prüfen die Behörden, ob das Gefährt überhaupt für den Straßenverkehr zugelassen war und ob der Fahrer gegen Vorschriften verstoßen hat. Je nach technischer Einstufung könnten unter anderem Verstöße gegen das Zulassungs- und Versicherungsrecht sowie das Fahrerlaubnisrecht im Raum stehen.
Der Vorfall sorgte bei den Einsatzkräften für Verwunderung – denn ein derart umgebautes Fahrrad sieht man selbst im Polizeialltag nur äußerst selten.
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