Sie rief ihren Opa um Hilfe – Minuten später war sie tot. 💔

Die 16-jährige ukrainische Flüchtlingsschülerin Liana kam im August 2025 am Bahnhof Friedland in Niedersachsen ums Leben. Die Jugendliche lebte mit ihrer Familie in Deutschland und hatte gerade eine Ausbildung zur Zahnmedizinischen Fachangestellten begonnen. Angehörige beschrieben sie als lebensfrohen Menschen mit großen Zukunftsplänen.

Nach den Ermittlungen war Liana auf dem Heimweg, als sie ihren Großvater anrief. Sie berichtete, dass sie sich von einem unbekannten Mann verfolgt fühle und Angst habe. Kurz darauf brach das Telefonat abrupt ab.

Zunächst gingen die Behörden von einem tragischen Unfall aus. Im Verlauf der Ermittlungen ergaben jedoch DNA-Spuren, Videoaufnahmen und weitere Beweise einen anderen Verdacht. Ein 31-jähriger irakischer Staatsangehöriger wurde festgenommen. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, Liana vorsätzlich vor einen einfahrenden Güterzug gestoßen zu haben.

Der Fall sorgte bundesweit für große Aufmerksamkeit. Besonders diskutiert wurde, dass gegen den Tatverdächtigen bereits seit Anfang 2025 eine vollziehbare Ausreisepflicht bestanden hatte, diese jedoch nicht umgesetzt worden war.

Der Fall löste eine breite Debatte über Abschiebungen, Sicherheitsfragen und den Umgang der Behörden mit ausreisepflichtigen Straftätern aus.

Vor Gericht kamen Sachverständige zu dem Schluss, dass der Angeklagte zum Tatzeitpunkt an einer paranoiden Schizophrenie litt und deshalb schuldunfähig war.

Das Gericht ordnete seine dauerhafte Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus an. Anders als eine Freiheitsstrafe ist eine solche Maßnahme zeitlich nicht festgelegt und wird regelmäßig gerichtlich überprüft. Das Urteil löste bei der Familie des Opfers und in der Öffentlichkeit kontroverse Reaktionen aus.

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