Mann (22) vor Polizeiwache niedergeschossen

Berlin – Schüsse in der Nacht in Berlin! Gegenüber einer Polizeiwache in Moabit wurde in der Nacht zu Montag ein Mann aus einem vorbeifahrenden Auto heraus angeschossen. Der Mann wurde verletzt in ein Krankenhaus gebracht.

Die Schüsse fielen direkt gegenüber dem Polizeiabschnitt 27 in Berlin Moabit. Nach ersten Erkenntnissen wurde kurz nach 2 Uhr in der Perleberger Straße aus einem fahrenden Auto auf eine Gruppe geschossen. Eine Polizeisprecherin zu BILD: „Dabei wurde ein Mann am Bein getroffen.“ Polizisten der nahegelegenen Wache übernahmen die Erstversorgung. Im Krankenhaus wurde er notoperiert.

Wurde der Mann gezielt angegriffen?
Derzeit ermittelt die Kriminalpolizei der Direktion 2. Beamte sicherten noch in der Nacht Spuren am Tatort. Die Perleberger Straße blieb in beide Richtungen gesperrt. Unklar ist noch, ob der Mann gezielt angegriffen wurde oder ein Zufallsopfer ist. Ebenso ist nicht klar, weshalb sich die Gruppe dort aufhielt. Ob er möglicherweise auf dem Weg zum Polizeirevier war, ist derzeit nicht bekannt.

Schüsse auf 17-Jährigen vor zwei Tagen
Der Berliner Landeschef der Gewerkschaft der Polizei (GdP), Stephan Weh, reagierte nach den Schüssen. Die Tat sei besorgniserregend. „Aber dass hier jemand einen Menschen direkt vor einem Polizeiabschnitt skrupellos niederschießt, zeigt eine Dimension, die niemand mehr schönreden kann.“

Erst vor wenigen Tagen wurde in Berlin Steglitz ein 17-Jähriger von Kugeln getroffen und lebensgefährlich verletzt. Die Mordkommission ermittelt dort wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts, die Hintergründe sind bislang ebenfalls unklar.

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