Eleanor verunglückte auf dem Weg ins Krankenhaus mit dem Auto – ihre Familie äußert sich

Eleanor Barnfield, 47, hatte mehrere Stichverletzungen erlitten und versuchte, selbst ins Krankenhaus zu gelangen. Unterwegs prallte ihr Auto gegen eine Mauer.

Nun trauert ihre Familie um sie. Sie beschreibt Eleanor als den freundlichsten, liebevollsten und mutigsten Menschen der Welt.

Eleanor Barnfield arbeitete im Bereich betreutes Wohnen in Bridgend in Wales und war Mutter. Für ihre Familie war sie ein ganz besonderer Mensch, der ihr unglaublich viel bedeutete.

„Mama war der freundlichste, liebevollste und mutigste Mensch der Welt. Sie bedeutete uns alles und wird von ihrer Familie und ihren Freunden für immer geliebt und schmerzlich vermisst werden. Sie war unser Fels in der Brandung“, erklärte die Familie in einer Mitteilung an die Polizei von South Wales.

Sie wollte selbst ins Krankenhaus fahren

Am 19. Oktober wählte Eleanor den Notruf, nachdem sie in einer Wohnanlage für ältere Menschen in Bridgend verletzt worden war. Britischen Medienberichten zufolge wurde das Gespräch unterbrochen. Als die Rettungsleitstelle versuchte, sie zurückzurufen, nahm niemand den Anruf entgegen.

Daraufhin versuchte Eleanor, selbst mit dem Auto ins Krankenhaus zu fahren. Die Klinik war etwa zweieinhalb Kilometer entfernt.

Doch sie kam nie dort an. Ihr Wagen prallte gegen eine Mauer – nur rund 275 Meter vom Krankenhaus entfernt.

Als die Rettungskräfte eintrafen, stellten sie fest, dass Eleanor Stichverletzungen hatte, die nicht durch den Unfall verursacht worden waren. Sie wurde ins Krankenhaus gebracht, doch ihr Leben konnte nicht mehr gerettet werden.

„Man erwartet, nach der Arbeit wieder nach Hause zu kommen“

Eleanor arbeitete für das Wohnungsunternehmen Valleys to Coast. Freunde beschrieben sie als einen fürsorglichen Menschen, der sich mit großem Engagement für seine Arbeit einsetzte.

Auch Nachbarn zeigten sich tief erschüttert. Sue Thomas, die gegenüber der Wohnanlage lebt, erzählte der britischen Zeitung *The Sun*, dass die Bewohner inzwischen zurückgekehrt seien, Besucher sich jedoch an- und abmelden müssten.

„Man rechnet einfach nicht damit, zur Arbeit zu gehen und anschließend nicht mehr nach Hause zu kommen. Meine Gedanken sind bei ihrer Familie“, sagte sie.

Mann unter Mordverdacht festgenommen

Die Polizei untersucht weiterhin die Umstände von Eleanors Tod. Ein 61-jähriger Mann aus Bridgend wurde unter Mordverdacht festgenommen. Er befindet sich weiterhin in Polizeigewahrsam.

Die Ermittler haben die Öffentlichkeit dazu aufgerufen, nicht über die Hintergründe des Geschehens zu spekulieren.

Die Polizei bestätigte, dass Eleanor Verletzungen aufwies, die nicht mit dem Autounfall in Verbindung standen. Ihre Familie wird während der laufenden Ermittlungen von speziell geschulten Polizeibeamten betreut.

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